Lakers' Playoff-Weg: Immer noch eine Fata Morgana für McNutt
Monica McNutt glaubt dem Hype nicht, und ehrlich gesagt, wer kann es ihr verdenken? Die Lakers sind eine faszinierende Fallstudie, ein Team mit LeBron James und Anthony Davis, das aber immer noch über weite Strecken im Leerlauf steckt. Tim MacMahon mag einen Weg sehen, besonders mit Luka Doncic im Gespräch, aber McNutt's Skepsis trifft bei vielen von uns, die dieses Team stottern sahen, ins Schwarze. Sie beendeten die reguläre Saison 2023-24 mit 47-35, eine respektable Bilanz, die sich aber eher durch puren Willen als durch konstante Dominanz verdient anfühlte.
Die Doncic-Täuschung
Reden wir über diese Luka Doncic-Fantasie. Es ist eine lustige Kneipendebatte, klar. Stell dir Doncic, James und Davis im selben Team vor. Das ist eine Videospiel-Aufstellung. Aber es ist eben nur das – eine Fantasie. Doncic ist auf absehbare Zeit an Dallas gebunden, nachdem er 2021 eine Fünfjahres-Supermax-Verlängerung über 215 Millionen Dollar unterschrieben hat. Die Mavericks werden ihn nicht gehen lassen, besonders nach ihrem Lauf bis zu den Western Conference Finals in der vergangenen Saison. Jede Playoff-Diskussion für die Lakers *muss* also den slowenischen Superstar ausschließen. Es ist kein Faktor. Es war es nie.
Das eigentliche Gespräch dreht sich um den Kader, den sie *haben*. D'Angelo Russell hatte Momente der Brillanz, wie seine 44-Punkte-Explosion gegen die Bucks am 8. März, aber seine Inkonstanz ist bekannt. Austin Reaves ist ein solider Spieler, der im April durchschnittlich 15,9 Punkte und 5,5 Assists erzielte, aber er ist kein primärer Spielmacher für einen Meisterschaftsanwärter. Und die Tiefe? Es war ein ständiges Kommen und Gehen von Rollenspielern, einige passten, andere nicht. Das ist seit Jahren die Geschichte.
LeBrons unfaire Last
Die Sache ist die: LeBron James spielt mit 39 Jahren immer noch auf Elite-Niveau. Er erzielte in der letzten Saison durchschnittlich 25,7 Punkte, 7,3 Rebounds und 8,3 Assists. Das sind MVP-würdige Zahlen für einen Spieler, der ein Jahrzehnt jünger ist. Aber von ihm zu erwarten, dass er die offensive und defensive Last 40 Minuten pro Nacht durch vier zermürbende Playoff-Runden trägt, ist einfach unfair. Wir haben es in den Western Conference Finals 2023 gesehen, als die Nuggets sie fegten. James war erschöpft. Er erzielte 40 Punkte in Spiel 4, konnte sie aber nicht über die Ziellinie ziehen.
Anthony Davis ist ein weiteres Puzzleteil. Wenn er gesund und engagiert ist, gehört er zu den Top-Fünf-Spielern der Liga. In der Saison 2023-24 erzielte er durchschnittlich 24,7 Punkte und 12,6 Rebounds, eine dominante Kraft. Aber die Einschränkung „wenn er gesund ist“ hat seine gesamte Lakers-Amtszeit geplagt. Er verpasste 26 Spiele in 2021-22 und 20 Spiele in 2022-23. Kann er 20-25 Playoff-Spiele auf dem Feld bleiben? Das ist ein großes Fragezeichen, über das sich McNutt und viele andere zu Recht Sorgen machen. Seine Haltbarkeit ist die Achillesferse des Teams.
Das Trainerkarussell
Und dann ist da noch das Coaching. Darvin Ham wurde nach zwei Saisons, einer Bilanz von 90-74 und zwei Playoff-Teilnahmen entlassen. Jetzt ist es JJ Redick, ein ehemaliger Spieler ohne Cheftrainer-Erfahrung. Das ist keine Herabwürdigung von Redick, der offensichtlich klug ist und das Spiel versteht. Aber die Übernahme eines Teams mit Meisterschaftsambitionen, einem alternden Superstar und immensem Druck ist eine gewaltige Aufgabe für einen Rookie-Trainer. Die Lakers brauchen eine starke, ruhige Hand, um die unvermeidlichen Turbulenzen eines tiefen Playoff-Laufs zu meistern. Redick muss beweisen, dass er dieser Mann ist.
Meine gewagte These? Die Lakers werden es, selbst wenn LeBron und AD auf ihrem Höhepunkt spielen, in der nächsten Saison nicht über die zweite Playoff-Runde hinaus schaffen. Ihnen fehlt einfach die konstante sekundäre Punktzahl und die defensive Kohäsion, die erforderlich sind, um die Top-Teams der Western Conference wie Denver oder Oklahoma City zu schlagen.