Die New Orleans Pelicans reisen heute Abend nach Detroit und haben eine Serie von drei Niederlagen in Folge hinter sich, ein bekanntes Gefühl für ein Team, das in dieser Saison eine Bilanz von 25-48 erreicht hat. Ihre jüngste Niederlage, eine 110-104-Niederlage gegen die Knicks im Madison Square Garden am Sonntag, sah sie in der zweiten Halbzeit mit mageren 39% aus dem Feld werfen. Es war eine schwierige Phase. Sie haben seit dem 15. März, also fast zwei Wochen, kein Auswärtsspiel mehr gewonnen, als sie die Spurs mit 107-101 besiegten. Jetzt stehen sie dem besten Team der Liga gegenüber.
Detroit hingegen ist absolut auf Kurs. Die Pistons stehen mit einer bemerkenswerten Bilanz von 52-20 an der Spitze der Eastern Conference, ein Beweis für ihre erstickende Verteidigung und effiziente Offensive. Sie haben fünf Spiele in Folge gewonnen, darunter einen dominanten 125-108-Sieg über die Pacers am Dienstag, bei dem Cade Cunningham 31 Punkte erzielte und 10 Assists verteilte. Dies ist nicht nur ein gutes Team; sie sind ein Eliteteam, das Gegner zu Hause auf ligaweit niedrige 102,5 Punkte pro Spiel hält. Diese knappe Verteidigung wird ein echtes Problem für ein Pelicans-Team sein, das auswärts durchschnittlich nur 107,3 Punkte pro Spiel erzielt und damit im unteren Drittel der Liga liegt.
Alle Augen werden auf Zion Williamson gerichtet sein. Er war in letzter Zeit ein Biest und erzielte in seinen letzten zehn Spielen durchschnittlich 28,5 Punkte, 7,2 Rebounds und 5,1 Assists. Gegen die Knicks erzielte er 32 Punkte und holte 10 Rebounds, wobei er die Offensive im Wesentlichen trug, als Brandon Ingram Schwierigkeiten hatte (16 Punkte bei 6 von 17 Würfen). Aber hier ist die Sache: Zion allein reicht nicht gegen ein Team wie die Pistons. Detroits Frontcourt, angeführt von Jalen Duren und Isaiah Stewart, ist physisch und diszipliniert. Sie werden Williamson keine einfachen Würfe in der Zone ermöglichen. Die Pelicans brauchen mehr von CJ McCollum, der während dieser Auswärtsreise nur 38% von der Dreipunktlinie getroffen hat. Wenn McCollum den Raum nicht öffnen kann, wird die Zone für Williamson noch verstopfter sein.
Ganz ehrlich: Die Verteidigung der Pelicans war löchrig. Sie ließen den Knicks 60 Punkte in der Zone zu. Gegen ein Pistons-Team, das in der Offensiveffizienz zu den Top Fünf gehört, ist das ein Rezept für eine Katastrophe. Cunningham wird zusammen mit Bojan Bogdanović (durchschnittlich 19,8 Punkte in seinen letzten fünf Spielen) diese Schwächen ausnutzen. New Orleans muss eine defensive Intensität finden, etwas, das ihnen in dieser Saison durchweg gefehlt hat. Sie liegen auf Platz 22 im Defensive Rating, eine Zahl, die gegen Meisterschaftsanwärter einfach nicht ausreicht.
Die Pistons sind eine gut geölte Maschine, und ihre Heimbilanz von 28-8 spricht für sich. Sie besiegten die Pelicans am 20. Februar in New Orleans mit 118-105, wobei Cunningham mit 27 Punkten und 8 Assists die Führung übernahm. Dieses Spiel war in der zweiten Halbzeit nicht besonders eng. Detroits Bank sorgt ebenfalls für einen großen Funken; Spieler wie Alec Burks und Jaden Ivey bringen sofortige Offensive und unerbittliche Energie. Die Bank der Pelicans war, abgesehen von Jose Alvarados gelegentlichen Ausbrüchen, bestenfalls inkonsistent.
Meine kühne Behauptung? Dieses Spiel wird nicht so eng, wie manche hoffen mögen. Die Pelicans sind von dieser Auswärtsreise mental erschöpft, und sie treffen auf ein Detroit-Team, das Blut riecht. Während Zion seine Zahlen erreichen und eine weitere 30-Punkte-Leistung zeigen wird, wird die kollektive Anstrengung des Rests der Pelicans nicht ausreichen, um den ausgewogenen Angriff der Pistons einzudämmen. Detroits Verteidigung wird New Orleans zu umkämpften Würfen zwingen, und die Auswärtsschwierigkeiten der Pelicans werden anhalten.
Ich sage es jetzt: Die Pistons gewinnen mit zweistelliger Punktzahl und verlängern die Auswärtsniederlagenserie der Pelicans auf vier Spiele, 115-100.