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Lakers schlafwandeln durch Detroit, entgehen nur knapp der Blamage

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📅 24. März 2026⏱️ 4 Min. Lesezeit
Veröffentlicht 2026-03-24 · Los Angeles Lakers vs. Detroit Pistons: Spiel-Highlights

Die Lakers haben am Dienstagabend einen 124:117-Sieg gegen die Detroit Pistons errungen, aber seien wir ehrlich, es fühlte sich viel knapper an. LeBron James erzielte 35 Punkte, holte 5 Rebounds und verteilte 9 Assists. Anthony Davis steuerte 28 Punkte und 16 Rebounds bei und sah aus wie der AD, den wir alle erwarten. Man sollte meinen, dass diese Zahlen zu einem komfortablen Sieg gegen ein Team mit der schlechtesten Bilanz der Liga führen würden, ein Team, das jetzt 16 Spiele in Folge verloren hat. Aber nein. Das war ein harter Kampf und ehrlich gesagt ein bisschen besorgniserregend.

Detroit, Gott sei Dank, kam schwungvoll aus den Startlöchern. Cade Cunningham, der immer noch seinen Weg zurück zur Form findet, führte den Angriff mit 22 Punkten und 6 Assists an. Jaden Ivey steuerte 20 Punkte bei, fuhr hart und erzielte einige schwierige Abschlüsse. Sie trafen 47,9 % aus dem Feld, was für ein Team, das oft Schwierigkeiten hat, einen Rhythmus zu finden, nicht schlecht ist. Pistons-Coach Monty Williams ließ seine Jungs mit einer Energie spielen, die man bei den Lakers über weite Strecken einfach nicht sah. Das erste Viertel endete 33:30 für Detroit, und das war kein Zufall.

Die Sache ist die: Die Lakers, selbst mit ihren beiden Superstars in Topform, wirkten in der Verteidigung über weite Strecken des Abends unzusammenhängend. Sie ließen 60 Punkte in der Zone zu. *Sechzig*. Gegen die Pistons. Das ist keine Meisterschaftsleistung. Die Spieler wurden mit alarmierender Regelmäßigkeit im Dribbling geschlagen. D'Angelo Russell, der mit 17 Punkten und 8 Assists abschloss, hatte Momente, in denen er offensiv voll dabei war, aber defensiv war es eine andere Geschichte. Die Lakers ließen die Pistons im Spiel, gaben einfache Körbe ab, die Detroits Selbstvertrauen hochhielten.

**Der anhaltende Schlag der Pistons**

Detroit ist nicht gut, das wissen wir alle. Sie stehen bei 2-17 in dieser Saison. Aber sie spielen hart. Sie geben nicht auf. Sie verkürzten eine 15-Punkte-Führung der Lakers im dritten Viertel innerhalb weniger Minuten auf vier Punkte. Das ist nicht nur gutes Spiel der Pistons; das ist, dass die Lakers vom Gas gehen. Das kann man nicht machen, nicht einmal gegen Detroit. Die Lakers-Bank, mit Spielern wie Christian Wood (10 Punkte, 6 Rebounds) und Austin Reaves (10 Punkte, 5 Assists), sorgte für einige Impulse, aber die gesamte defensive Intensität war nicht konstant vorhanden.

Schauen Sie, ein Sieg ist ein Sieg. Die Lakers stehen jetzt bei 11-8 und bleiben im Playoff-Rennen. Sie bereiten sich auf das Viertelfinale des In-Season Tournament vor. Aber dieses Spiel gegen die Pistons fühlte sich wie ein Warnschuss an. Es zeigte, was passiert, wenn sie nicht 48 Minuten lang ihr Bestes geben. Es zeigte, dass selbst ein Kellerkind defensive Schwächen aufdecken kann. James und Davis sind unglaublich, aber sie können nicht jede Nacht alles alleine machen, besonders wenn der Einsatz von allen anderen nicht da ist.

Mal ehrlich: Die Lakers müssen ihre Perimeter-Verteidigung straffen, wenn sie mehr als nur ein Ausscheiden in der ersten Runde anstreben. Sie lassen zu viele einfache Würfe zu. Wenn sie am Montag gegen die Philadelphia 76ers so spielen, wird Joel Embiid eine Karriere-Nacht haben. Ich sage Ihnen, dieses Lakers-Team, trotz der Star-Power, wird dieses Jahr eine riesige Enttäuschung sein, wenn sie keine defensive Konstanz finden. Sie verlassen sich zu sehr auf individuelle Brillanz und nicht genug auf kollektiven Einsatz.

**Prognose:** Die Lakers werden auf ihrer bevorstehenden Auswärtsreise entlarvt werden und mindestens drei ihrer nächsten vier Spiele gegen härtere Gegner der Eastern Conference verlieren.