Das ist brutal. Gerade als man dachte, die Saison 2023-24 der Detroit Pistons könnte nicht noch verfluchter werden, kommt die Nachricht, dass Cade Cunningham einen kollabierten Lungenflügel hat. Einen *kollabierten Lungenflügel*. Kein verstauchter Knöchel, keine gezerrte Oberschenkelmuskulatur. Das ist nicht nur ein körperlicher Schlag; es ist ein Schlag in die Magengrube für einen Spieler, der versucht hat, ein wirklich miserables Team auf seinen Schultern zu tragen. Er wird voraussichtlich längere Zeit ausfallen, was für ein Team, das bereits vor einem NBA-Rekord für aufeinanderfolgende Niederlagen steht, wie ein Todesstoß wirkt.
Die Sache ist die: Cunningham spielte tatsächlich einen der besten Basketball seiner Karriere, trotz der 2-15 Bilanz der Pistons, bevor die Nachricht bekannt wurde. Er erzielte durchschnittlich 21,0 Punkte und 7,3 Assists und zeigte immer wieder Anzeichen des Franchise-Spielers, den Detroit 2021 als Nummer 1 gedraftet hatte. Erinnern Sie sich an sein 30-Punkte-, 12-Assist-Meisterwerk gegen die Hawks am 14. November? Oder die 43 Punkte, die er am 19. November gegen die Nuggets erzielte, wenn auch bei einer Niederlage? Das waren Einblicke in das, was die Pistons *sein könnten*, auch wenn diese Momente selten waren. Jetzt werden diese vielversprechenden individuellen Leistungen von einer weiteren schweren Verletzung überschattet.
**Ein weiterer Rückschlag für Detroits jungen Star**
Cades Karriere war ein absolutes Minenfeld von Verletzungen. In seinem Rookie-Jahr verpasste er 18 Spiele. Letzte Saison spielte er nur 12 Spiele, bevor eine Stressfraktur in seinem linken Schienbein eine Operation erforderte, die ihn für den Rest der Saison außer Gefecht setzte. Das sind zwei seiner ersten drei Saisons, die erheblich von großen körperlichen Problemen betroffen waren. Es ist fair, sich langsam Gedanken über seine langfristige Haltbarkeit zu machen. Man kann kein Franchise-Eckpfeiler sein, wenn man ständig in Zivilkleidung ist. Die Pistons haben alles in diesen Jungen investiert – einen Nr. 1 Pick, das Gesicht des Wiederaufbaus – und er kann einfach nicht auf dem Feld bleiben. Er hat in seiner kurzen Karriere bereits 60 Spiele verpasst. Das ist ein riesiger Anteil für einen Spieler, der sich zu einem All-Star entwickeln soll.
Und ehrlich gesagt, dieser kollabierte Lungenflügel? Das ist eine seltene und beängstigende Verletzung für einen Athleten. Es ist nicht so, dass er nur ungeschickt gelandet wäre. Das ist keine gewöhnliche Basketballverletzung. Es trägt nur zu den wachsenden Bedenken hinsichtlich Cunninghams Fähigkeit bei, den Strapazen einer 82-Spiele-NBA-Saison standzuhalten. Wie lange wird es dauern, bis die Fans ernsthaft hinterfragen, ob er der Richtige ist, um ein Team aufzubauen, selbst mit all seinem Talent? Sie haben ihn seit seinem Draft nur in 91 Spielen gesehen. Das ist nicht genug.
**Die Abwärtsspirale der Pistons geht weiter**
Die Pistons sind bereits ein historisches Chaos. Sie stehen am 28. November bei 2-15, mit einer absurden Serie von 14 Niederlagen in Folge. Sie haben seit dem 28. Oktober gegen die Bulls nicht mehr gewonnen, ein Spiel, in dem Cunningham tatsächlich 25 Punkte und 10 Assists erzielte. Dieses Team unter Monty Williams kann einfach keinen Sieg einfahren. Sie verloren am 24. November mit 20 Punkten gegen die Pacers, dann zwei Nächte später mit 19 gegen die Wizards. Cunninghams Abwesenheit wird nur Öl ins bereits lodernde Feuer gießen. Wer kreiert ohne ihn Würfe? Wer versucht überhaupt, zu führen? Killian Hayes? Jaden Ivey? Keiner hat konsequent gezeigt, dass er eine Offensive leiten kann, ohne dass Cunningham den Großteil des Drucks trägt.
Hier ist meine kühne These: Diese Verletzung, so verheerend sie auch ist, könnte tatsächlich der letzte Nagel im Sarg für Monty Williams in Detroit sein, selbst so früh in seiner Amtszeit. Die Eigentümer, insbesondere Tom Gores, werden diese Art von historischem Verlieren nicht dulden. Cunninghams Verletzung bietet eine bequeme, wenn auch tragische, Ausrede, um den Reset-Knopf erneut zu drücken, wenn diese Niederlagenserie wirklich peinliche Ausmaße annimmt. Sie sind bereits auf dem besten Weg, die 26-Spiele-Niederlagenserie der Cavaliers von 2010-11 herauszufordern. Ohne Cade könnten sie sie sogar brechen.
Meine kühne Vorhersage: Die Pistons werden in dieser Saison einen neuen NBA-Rekord für aufeinanderfolgende Niederlagen aufstellen. Und es wird nicht einmal knapp sein.